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04.02.2010, 11:24

Simultane Bestimmung von Gamma-Hydroxybutylsäure (GHB) und Gamma-Butyrolacton (GBL) in Getränken

Die Zahl der Delikte, bei denen die Opfer zunächst mittels mit psychoaktiven Substanzen versetzten Getränken betäubt und dann Opfer von sexuellen Übergriffen werden, steigt. Meist handelt es sich bei diesen Substanzen um Gamma-Hydroxybutyrat (GHB) bzw. dessen Vorläufer Gamma-Butyrolacton (GBL). Metrohm hat eine zuverlässige und einfache Methode entwickelt, mit der beide Stoffe simultan in einer einzigen Analyse bestimmt werden können.

Eine zuverlässige Methode

Der Nachweis von GHB und GBL in Getränken erfolgt mittels Ionenchromatographie und anschliessender photometrischer Detektion. Im Mengenbereich von 10 bis 200 mg/L ergeben sich dabei für GHB und GBL auf Kalibrierkurven mit fünf Punkten Korrelationskoeffizienten von 0.9998 bzw. 0,9997.

Simultane Bestimmung in einer Analyse

In Experimenten, in denen sowohl alkoholische wie auch nicht-alkoholische Getränke mit GHB und GBL versetzt wurden, zeigten sich keinerlei Matrixeffekte. Die von Metrohm entwickelte Methode erlaubt es die GHB-GBL-Interkonversion zu verfolgen und zwar sowohl in Form von in-vivo oder in-vitro Lacton-Spaltung wie auch in Form von zwischenmolekularer GHB-Veresterung. Damit erfüllt die Methode die Anforderungen der Strafverfolgungsbehörden