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01.02.2010, 10:04

Qualitätskontrolle von Fetten und Ölen mittels automatischer thermometrischer Titration

Geringer Arbeitsaufwand bei hohem Probendurchsatz – das sind die Hauptvorteile der automatisierten thermometrischen Titration. Die Technik eignet sich ideal zur Qualitätskontrolle von Fetten und Ölen, namentlich zur Bestimmung wichtiger Parameter wie des Gehalts an freien Fettsäuren sowie der Iodzahl.


Vorteile der Methode

Bei der thermometrischen Titration gibt es keinen elektrischen Kontakt mit der Titrationslösung. Das bedeutet, dass Proben in einer komplett wasserfreien Umgebung möglich sind. Die Bestimmung des Endpunkts erfolgt automatisch und funktioniert absolut zuverlässig auch in farbigen oder trüben Lösungen. Selbst Proben mit einem hohen Anteil an festen Partikeln stellen kein Problem dar. Zudem benötigt der thermometrische Sensor keinerlei Pflege, Vorbereitung oder Regeneration; er muss nicht kalibriert werden und kann zwischen den Titrationen trocken gelagert werden.

Bestimmung von freien Fettsäuren und Jodzahl

Die unkomplizierte Bestimmung des Anteils von freien Fettsäuren sowie der Iodzahl belegen die Tauglichkeit der thermometrischen Titration zur Analyse von Fetten und Ölen. In beiden Fällen wird eine hervorragende Übereinstimmung mit offiziellen Testmethoden erreicht. Die Durchführung der Methode dauert weniger als eine Minute und kann mit einem Probenwechsler ohne weiteres automatisiert werden. Details zur Durchführung sind in den entsprechenden Application Notes auf www.metrohm.com kostenlos verfügbar.