Home
Produkte
Branchen/Applikationen
Service
Kurse
Unternehmen
Kontakt
 
 

Voltammetrische Spurenbestimmung von Uran(VI) in Trink- und Mineralwässern nach DIN 38406-17

Vielerorts ist Uran in kleinsten Mengen in Leitungs- und Mineralwässern enthalten. Verantwortlich dafür sind uranhaltige Mineralien, die durch Witterungseinflüsse zerfallen und dabei Uranverbindungen freisetzen.

Ein Liter darf künftig nicht mehr als zehn Mikrogramm des giftigen Schwermetalls enthalten. Eine entsprechende Änderung der Trinkwasserverordnung wurde vom Bundesrat beschlossen. Die Neuregelung soll im Juni 2011 in Kraft treten.


Um Uran im Spurenbereich exakt quantifizieren zu können, sind im Allgemeinen recht aufwendige und teure Analysenverfahren wie beispielsweise die induktiv gekoppelte Plasma-Massenspektrometrie (ICP-MS) erforderlich. Mit dem VA Computrace 797 von Metrohm lässt sich hingegen gelöstes Uran in Form von U(VI) einfach und kostengünstig bestimmen! Die voltammetrische Uranbestimmung mit dem VA Computrace 797 ist ebenso genau und leistungsfähig wie gängige ICP-MS-Verfahren.

Das AdCSV-Verfahren (Adsorptive Cathodic Stripping Voltammetry) zur voltammetrischen Bestimmung des Urangehalts beruht auf der Komplexierung von U(VI) mit Chloranilsäure (2,5-Dichlor-3,6-dihydroxy-1,4-benzochinon). Es lassen sich Urangehalte bis in den ng/L-Bereich quantitativ erfassen.
Momentan wird auf Basis dieses AdCSV-Verfahrens die DIN-Norm 38406-17 erarbeitet. Somit kann die voltammetrische Bestimmung von Uran zukünftig als allgemein anerkanntes Verfahren in der täglichen Praxis zur Überwachung von Trink- und Mineralwässern genutzt werden.
Mit dem UV Digester 705 verfügt Metrohm über ein Aufschlussgerät für die UV-Photolyse von Wasserproben mit niedriger bis mittlerer organischer Belastung. Dieses besteht aus einem Kontrollgerät mit integrierter Zeitschaltuhr und einem separaten Nassteil mit UV-Lampe, Kühleinrichtung und einem Halter für 12 Probenaufschlussröhrchen für max. je 12 mL Probe.