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Metrohm Inline-Kationenentfernung

Die Technik der Inline-Kationenentfernung wird insbesondere zur Entfernung von Übergangsmetallen aus Proben der Galvanik eingesetzt. Die Inline-Kationenentfernung ähnelt in Aufbau und Funktionsweise der Inline-Neutralisierung. Wie bei der Inline-Neutralisierung von stark sauren Proben wird auch hier Natronlauge oder Lithiumhydroxid als Regenerant verwendet. Die Metallionen werden im «SPM» gegen Na+ oder Li+ ausgetauscht. Ein einfacher Austausch gegen Protonen ist speziell für Proben aus dem Galvanikbereich nicht geeignet, da dadurch die Probe zu sauer eingestellt würde. Durch die Inline-Kationenentfernung wird eine Ausfällung von Metallhydroxiden im System bzw. eine Anreicherung im chemischen Suppressor verhindert. Die Analyse mit integrierter Inline-Kationenentfernung funktioniert voll automatisch, robust und verlässlich.

Inline-Kationenentfernung auf einen Blick:
- Voll automatische Probenvorbereitung zur Entfernung von Metallen
  und Übergangsmetallen während der Probenaufgabe
- Eliminiert das Risiko von Ausfällungen und Ablagerungen im System
- Steigert die Lebensdauer von Trennsäule und chemischem Suppressor
- Ersetzt die zeitaufwändige manuelle Probenvorbereitung mit SPE-Kartuschen
- Nahezu wartungsfreies System
- Kosten sparende Inline-Probenvorbereitung, da keine SPE-Kartuschen
  benötigt werden
- Kombinierbar mit Inline-Anreicherung und Inline-Matrixeliminierung

Applikationen mit Inline-Kationenentfernung:
- Analyse von Anionen im ng/L- bis g/L-Bereich
- Analyse von galvanischen Proben, die mit unterschiedlichsten
  Übergangsmetallen belastet sind
- Analyse von Verunreinigungen in galvanischen Bädern, beispielsweise
  Nickel- oder Zinkbäder
- Proben aus der Aluminiumherstellung, beispielsweise «Bayer Liquor»-Proben